Sommerurlaub auf Mallorca möglich? Spanien will demnächst deutsche Touristen ins Land lassen

Am Montagvormittag vermeldete die US-amerikanische Johns-Hopkins-Universität insgesamt 183.500 Infizierte in Deutschland, 8546 Menschen sind hierzulande infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++ Lesen Sie auch: Wo wird die Obergrenze gerissen? Daten zu allen Kreisen finden Sie hier +++

Weltweit wurden bisher 6.181.781 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, es gibt 372.303 Tote. Die beiden Länder mit den meisten Infektionen sind weiterhin die USA mit fast 1,8 Millionen Fällen (104.383 Tote) und Brasilien mit mehr als 514.000 Fällen (29.314 Tote).

Die wichtigsten Meldungen zum Coronavirus im Überblick:

+++ 12.26 Uhr: Niederlande öffnen Restaurants und Cafés +++

Nach zehn Wochen Coronakrise darf man in den Niederlanden wieder Restaurants, Museen und Kinos besuchen. Um 12 Uhr öffneten heute auch Cafés, Theater und Strandpavillons unter Auflagen. Gastwirte, aber auch Kultureinrichtungen dürfen jeweils nur 30 Gäste empfangen. Diese müssen eineinhalb Meter Sicherheitsabstand halten. Alle Besucher, auch von Museen und Kneipen, müssen vorab reservieren.

+++ 11.09 Uhr: Niedersachsen hält trotz neuer Corona-Fälle an Lockerungskurs fest +++

Die niedersächsische Landesregierung sieht trotz der neuen Corona-Fälle in Göttingen keine Notwendigkeit, vom Lockerungskurs abzurücken. „Das Geschehen ändert an unserem Stufenplan im Moment nichts“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Kathrin Riggert. Die Stadt Göttingen geht inzwischen Hinweisen nach, dass die illegale Öffnung einer Shisha Bar zur Verbreitung des Virus mitbeigetragen haben könnte. Am Sonntag wurden alle sechs Shisha Bars in Göttingen kontrolliert, eine war entgegen den Vorschriften des Landes geöffnet.

+++ 10.44 Uhr: Türkei nimmt Inlandsflüge wieder auf +++

Nach rund zwei Monaten Flugstopp wegen der Corona-Pandemie hat die Türkei ihren inländischen Flugverkehr wieder aufgenommen. Am Montag startete eine Maschine der halbstaatlichen Fluggesellschaft Turkish Airlines (THY) vom Flughafen Istanbul nach Ankara. An Bord war unter anderem Verkehrsminister Adil Karaismailoglu, der ein Foto aus der Maschine auf Twitter veröffentlichte. Die Aufnahme von internationalen Flügen war zuletzt für den 10. Juni geplant.

+++ 10.38 Uhr: Spanien will bereits vor Juli wieder Touristen aus Deutschland ins Land lassen +++   

Spanien will im Rahmen eines Pilotprojekts bereits vor Juli wieder deutsche, französische und skandinavische Touristen ins Land lassen. Das Pilotprojekt solle nach derzeitigem Stand die Inselgruppen der Balearen und der Kanaren umfassen, teilte das Tourismusministerium am Wochenende in Madrid mit. Dort könnten die derzeit geltenden Einreisebeschränkungen bereits ab dem 22. Juni gelockert werden. Möglicherweise würden auch weitere Regionen wie Andalusien oder Katalonien in das Projekt aufgenommen.

+++ 8.16 Uhr: USA liefern umstrittenes Malariamittel zur Covid-19-Behandlung nach Brasilien +++

Trotz fehlender Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Medikaments Hydroxychloroquin gegen Covid-19 haben die USA zwei Millionen Dosen des Malariamittels nach Brasilien geliefert. Das Mittel solle „Brasiliens Pflegepersonal, Ärzten und Gesundheitsexperten prophylaktisch gegen das Virus helfen“, teilte das Weiße Haus mit. Zudem solle das Medikament „als Therapeutikum für Brasilianer, die sich infizieren“, verwendet werden.

US-Präsident Donald Trump gilt als großer Fan von Hydroxychloroquin. Das Mittel wird seit Jahrzehnten zur Behandlung von Malaria sowie von Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Trump erklärte zwischenzeitlich, er habe das Mittel selbst zur Vorbeugung einer Corona-Infektion eingenommen.

Coronakrise in den USA

Trump verteidigt Einnahme von Malaria-Medikament und beschimpft Pelosi als "kranke Frau"

Die Wirksamkeit von Hydroxychloroquin bei der Behandlung von Patienten mit der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Atemwegserkrankung Covid-19 ist allerdings stark umstritten. Zuletzt war in einer in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Studie festgestellt worden, dass eine Behandlung von Covid-19-Erkrankten mit Hydroxychloroquin möglicherweise die Sterblichkeitsrate erhöht.

+++ 5.45 Uhr: Infektionsfall in Sondermaschine der deutschen Wirtschaft bestätigt +++

Ein Infektionsfall mit dem Coronavirus auf dem Sonderflug der deutschen Wirtschaft nach China hat sich bestätigt. Auch der zweite Test zur Überprüfung einer Ansteckung des Passagiers auf dem Charterflug nach Tianjin war positiv, wie der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt, der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Es handelt sich nach Angaben der Gesundheitskommission der nordchinesischen Stadt um einen 34-jährigen Ingenieur aus Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

 Nachrichten von Samstag, 30. Mai

+++ 13.43 Uhr: Kompletter Programmcode der Corona-Warn-App veröffentlicht +++

Die Entwickler der Corona-Warn-App des Bundes haben den kompletten Programmcode der mit Spannung erwarteten Anwendung offengelegt. „Über Pfingsten haben wir alle restlichen, noch nicht veröffentlichten Quellcodes für die App auf der Entwickler-Plattform GitHub publiziert“, erklärten Sprecher der Deutschen Telekom und der SAP AG. Damit seien alle Codes der vollständigen App für die Experten-Community einsehbar.

+++ 12.18 Uhr: Neuanstieg von Corona-Infektionen: Netanjahu mahnt Israelis +++

Angesichts eines Neuanstiegs von Corona-Infektionen in Israel hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Bürger des Landes zu mehr Disziplin gemahnt. Zum Auftakt einer Kabinettssitzung in Jerusalem sagte Netanjahu: „Es gibt in den letzten Tagen einen Anstieg der Erkrankungen, begleitet von einer Aufweichung der Disziplin.“

Als neue Infektionsherde in Israel zeichnen sich vor allem Schulen ab. Nach Angaben des Bildungsministeriums sind bereits 17 Kindergärten und Schulen wegen Corona-Neuerkrankungen wieder geschlossen worden. Die meisten neuen Fälle gab es an einem Jerusalemer Gymnasium, wo mehr als 100 Lehrer und Schüler erkrankt sind. Nach Medienberichten hatte dort ein einzelner „Superspreader“ die anderen infiziert.

+++ 12.12 Uhr: Papst: Müssen Chance aus Corona-Krise nutzen +++

Papst Franziskus hat in der Corona-Pandemie einen Neuanfang für ein gerechteres Leben gefordert. Narzissmus, Pessimismus und Selbstmitleid seien Gefahren, diese Chance zu verspielen. „Schlimmer als die gegenwärtige Krise wäre nur, wenn wir die Chance, die sie birgt, ungenutzt verstreichen ließen und uns in uns selbst verschlössen“, sagte der Pontifex bei der Pfingstmesse im Petersdom in Rom.

+++ 11.05 Uhr: Nach Corona-Ausbruch in Göttingen 160 Menschen in Quarantäne +++

Nach einem Corona-Ausbruch im Zusammenhang mit mehreren Feiern in Göttingen haben sich 160 Menschen in Quarantäne begeben. Darunter seien 57 Kinder und Jugendliche, teilte die Stadt Göttingen mit. Bislang 35 Menschen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Betroffenen sind nach Angaben der Stadt zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Die Menschen hätten sich wahrscheinlich am vergangenen Wochenende bei mehreren größeren privaten Feiern angesteckt, teilte die Stadt weiter mit.

+++ 9.52 Uhr: Habeck sieht Merkels Autorität in Corona-Krise „auf fast tragische Weise zerstört“ +++

Grünen-Chef Robert Habeck wirft der Bundesregierung schwere Versäumnisse in der Corona-Politik vor und sieht die Autorität der Kanzlerin zerstört. „Auf fast tragische Weise haben einzelne Ministerpräsidenten ihre Autorität zerstört, weil sie vorgeprescht und ohne Abstimmung eigene Wege gegangen sind“, sagte Habeck dem „Tagesspiegel“. Es sei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „zuletzt nicht mehr gelungen, den Sinn der Entbehrungen und Einschränkungen zu erklären“. Die Bundesregierung habe ein Machtvakuum aufkommen lassen, viele Bundesländer hätten deshalb ihr Heil in eigenen Entscheidungen gesucht.

+++ 8 Uhr: Infektionsfall unter deutschen Passagieren bei Rückflug nach China +++

Bei einem der rund 200 Passagiere aus Deutschland, die am Samstag mit einer Sondermaschine in der chinesischen Stadt Tianjin eingetroffen sind, ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Obwohl die Insassen vor dem Abflug in Frankfurt getestet worden waren, fiel eine weitere Untersuchung nach der Ankunft bei einem 34-Jährigen positiv aus, wie die städtische Gesundheitskommission berichtete. Der Ingenieur habe keine Symptome und sei zur Beobachtung in eine zentrale Quarantäneeinrichtung gebracht worden.

+++ 6.45 Uhr: Zahl der Corona-Toten in Brasilien steigt weiter stark +++

Die Zahl der Todesopfer durch das neuartige Coronavirus steigt in Brasilien weiter steil an. Am Samstag (Ortszeit) stieg die Zahl der Corona-Toten nach Behördenangaben auf fast 29.000. Das Land steht damit jetzt weltweit bei der Zahl der Todesopfer an vierter Stelle. Binnen 24 Stunden wurden zudem mehr als 33.270 neue Infektionen registriert – ein Tagesrekord.

 Nachrichten von Samstag, 30. Mai

+++ 19.33 Uhr: Ex-Sportminister Kanner: Saison-Abbruch in Frankreich voreilig +++

Der frühere französische Sportminister Patrick Kanner hält den Saisonabbruch in der Ligue 1 im Nachhinein für voreilig. Die Liga und der Verband hätten „keine Chance“ gehabt, sagte Kanner dem Radiosender France Inter. „Vielleicht hätten die Wettbewerbe im Juni wieder starten können“, ergänzte der Politiker, der von 2014 bis 2017 das Amt des Sportministers inne hatte. Frankreich hatte Ende April als einzige der Top-Ligen in Europa einen vorzeitigen Saisonabbruch wegen der Corona-Pandemie beschlossen.

+++ 17.20 Uhr: Vier Festnahmen bei Demonstrationen in Frankfurt +++

Bei Demonstrationen gegen die Corona-Politik sind in Frankfurt vier Menschen festgenommen worden. Zwei hätten die Polizei während des Einsatzes gestört und angegriffen, teilte ein Polizeisprecher mit. Ein weiterer Mann sei wegen Hausfriedensbruchs und der Vierte wegen der Störung einer Versammlung festgenommen worden. Zudem seien fünf Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen Abstands- und Mundschutzregeln eingeleitet worden. „Überwiegend waren die Demonstrationen aber friedlich“, sagte der Polizeisprecher.

+++ 16.43 Uhr: Spanien will bereits vor Juli wieder Touristen aus Deutschland ins Land lassen +++

Spanien will im Rahmen eines Pilotprojekts bereits vor Juli wieder deutsche, französische und skandinavische Touristen ins Land lassen. Das Pilotprojekt solle nach derzeitigem Stand die Inselgruppen der Balearen und der Kanaren umfassen, teilte das Tourismusministerium in Madrid mit. Dort könnten die derzeit geltenden Einreisebeschränkungen bereits ab dem 22. Juni gelockert werden. Möglicherweise würden auch weitere Regionen wie Andalusien oder Katalonien in das Projekt aufgenommen.

+++ 15.10 Uhr: AfD will Untersuchungsausschuss zur Corona-Politik der Regierung +++

Die AfD-Fraktion im Bundestag will die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung beantragen. Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Detlev Spangenberg, sprach von „folgenreichen Fehlentscheidungen“, die es aufzuarbeiten gelte. „Die Bundesregierungen muss sich der Kritik stellen, in der Corona-Krise mehr durch schreckliche Bilder aus dem Ausland und der folgenden Panik als durch fundierte Wissenschaft geleitet worden zu sein“, erklärte Spangenberg. „Es gab vermutlich keine ausreichende Datengrundlage für die Eingriffe in Wirtschaft, Sozialleben und Grundrechte.“

+++ 14.57 Uhr: Pariser Parks nach langer Pause wieder geöffnet +++

Nach einer über zweimonatigen Zwangspause haben die Pariser Parks wieder geöffnet. Bürgermeisterin Anne Hidalgo besuchte bei sommerlichem Wetter einen Innenstadt-Park. Die für ihre Wiederwahl kämpfende Sozialistin empfahl das Tragen von Masken, das aber nicht verpflichtend ist.

+++ 12.50 Uhr: Lufthansa gibt Landerechte ab – Airline-Rettung nimmt wichtige Hürde +++

Nach harten Verhandlungen zwischen Brüssel und Berlin hat das Rettungspaket für die schwer angeschlagene Lufthansa eine wichtige Hürde genommen. Die Bundesregierung und die EU-Kommission einigten sich auf Auflagen für die Kapitalspritze, und der Lufthansa-Vorstand stimmte in der Nacht zum Samstag zu. Demnach müsste die größte deutsche Airline an ihren wichtigsten Flughäfen Frankfurt und München Start- und Landerechte an Konkurrenten abgeben. Die Einigung ist nur ein Zwischenschritt. Aufsichtsrat und Aktionäre müssen beraten, und die förmliche Genehmigung aus Brüssel steht noch aus.

+++ 11:12 Uhr: Merkel: Werden kommende Woche Konjunkturprogramm beschließen +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein Konjunkturprogramm des Bundes angekündigt, das auf Innovation und Nachhaltigkeit setzt. „In der nächsten Woche werden wir ein Konjunkturprogramm beschließen, das der Wirtschaft helfen soll, wieder Tritt zu fassen und zu wachsen“, sagte Merkel. „Die Kunst wird sein, das so zu tun, dass wir damit gleichzeitig Innovation und nachhaltigem Wirtschaften einen Schub geben, dass wir auch auf Zukunftsfeldern stark werden.“

Die Spitzen der großen Koalition treffen sich am Dienstag im Berliner Kanzleramt, um über das Konjunkturpaket zu Belebung der Wirtschaft in der Corona-Krise zu beraten. Die Vorstellungen von CDU, CSU und SPD gehen dabei teils weit auseinander.

+++ 11:04: Mehrere Menschen nach Feiern in Göttingen mit Coronavirus infiziert +++

Bei einigen privaten Feiern haben sich in Göttingen mehrere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis mitteilte, sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung. Eine genaue Zahl der Infizierten wurde zunächst nicht genannt. Die Behörde kontaktiert nun Menschen aus dem Umfeld der Infizierten. „Die Anzahl der zu kontaktierenden Personen bewegt sich im dreistelligen Bereich“, hieß es. Unter den Kontaktpersonen seien auch 57 Kinder und Jugendliche. Die entsprechenden Schulen seien bereits informiert.

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+++ 10.48 Uhr: Merkel zur Corona-Krise: „Wir haben uns viel erspart“ +++

Kanzlerin Angela Merkel hat den Bürgern für ihre Besonnenheit in der Corona-Krise gedankt. „Wir haben diese Prüfung bisher recht gut bestanden. Wir alle zusammen, eine überwältigende Mehrheit der Menschen in unserem Land, haben uns von Vorsicht, Vernunft und Verantwortung für andere leiten lassen“, sagte die CDU-Politikerin in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. „Wir haben uns viel erspart. Unsere gemeinsame Leistung ist nämlich das, was bei uns glücklicherweise nicht eingetreten ist.“

+++ 9.51 Uhr : Spahn enttäuscht über Rückzug der USA aus der WHO +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat mit Enttäuschung auf den Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert. Die von US-Präsident Donald Trump am Freitag verkündete Entscheidung sei ein „enttäuschender Rückschlag für die internationale Gesundheitspolitik“, schrieb Spahn auf Twitter auf Deutsch, Englisch und Französisch. Zugleich räumte der Minister Reformbedarf bei der WHO ein.

+++ 9.44 Uhr: Weitere Corona-Lockerungen in Italien+++

Italien bereitet sich auf weitere Lockerungen in der Corona-Pandemie vor. Ab Mittwoch dürfen die Italiener wieder frei von einer Region in eine andere reisen. Es gebe derzeit keine Gründe, warum ein Verbot weiter aufrechterhalten werden sollte, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza nach einem Treffen unter anderem mit Ministerpräsident Giuseppe Conte „Die Daten der Beobachtung der Fallzahlen sind ermutigend. Die bedeutenden Opfer während des Lockwdowns haben diese Ergebnisse gebracht.“ Ab 3. Juni dürfen auch EU-Bürger wieder nach Italien, ohne danach in Quarantäne zu müssen.

+++9.28 Uhr: Merkel reist „Stand heute“ nicht zu G7-Gipfel nach Washington +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nach derzeitigem Stand der Einladung von US-Präsident Donald Trump zu einer persönlichen Teilnahme am G7-Gipfel im Juni in Washington nicht folgen. Die Kanzlerin danke Trump für seine Einladung, erklärte ein Sprecher der Bundesregierung. „Stand heute kann sie in Anbetracht der Pandemie-Gesamtlage ihre persönliche Teilnahme, also eine Reise nach Washington, nicht zusagen.“ Merkel werde die Entwicklung der Corona-Pandemie aber „weiter im Blick habe“, fügte der Sprecher hinzu. Demnach führte die Kanzlerin dazu ein Telefonat mit Trump.

+++ 8.03 Uhr: Infektionsmediziner: Schule ohne Abstandsregeln jetzt vertretbar +++

Die Wiedereinführung von Schulunterricht ohne Abstandsregeln in der Corona-Krise ist nach Auffassung des Kieler Infektionsmediziners Helmut Fickenscher gerade vor den Sommerferien

ein guter Zeitpunkt. „Die bisher erfolgreiche Eindämmung des Virus macht dies vertretbar, und man kann in den wenigen Wochen bis zu den Ferien Erfahrungen sammeln, bei Gefahrensituationen gegensteuern und hat die langen Ferien als zeitlichen Sicherheitspuffer“ sagte Fickenscher. „Das ist besser, als nach den Ferien ohne eine solche Erprobungsphase ins neue Schuljahr ohne Abstandsregeln zu starten und dann möglicherweise in schwierige Situationen zu kommen.“

+++ 8.03 Uhr: Studie: Sterberisiko nach Operationen bei Corona-Infizierten erhöht +++

Eine Coronavirus-Infektion erhöht einer internationalen Studie zufolge das Sterberisiko von Patienten nach einer Operation. Vor planbaren Eingriffen sollte deshalb eine Infektion mit Sars-CoV-2 möglichst ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse wurden von dem Forschungsnetzwerk CovidSurg Collaborative im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht. Beteiligt war auch das Universitätsklinikum Tübingen, das in einer Mitteilung über die Untersuchung informierte.

+++ 7.33 Uhr: Volkswirte befürchten schwere Zeiten für den Arbeitsmarkt +++

Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute befürchten erhebliche und nachhaltige Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeitsmarkt und Konjunktur. „Ich erwarte im Mai einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosen von saisonbereinigt 180.000“, sagte Katharina Utermöhl von der Allianz in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit wären in nur zwei Monaten 500.000 Jobs verloren gegangen. „Die gesamte positive Entwicklung der vergangenen fünf Jahre auf dem Arbeitsmarkt würde dann ausradiert“, sagte Utermöhl.

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+++ 7.04 Uhr: Zahl erfasster Corona-Verstöße in einigen Bundesländern rückläufig +++

Die Zahl der erfassten Verstöße gegen die Corona-Auflagen ist in den ersten Bundesländern rückläufig. Sie gehe kontinuierlich zurück, sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Gleichzeitig appellierte er angesichts des langen Pfingstwochenendes an die Bevölkerung, die Abstands- und Hygieneregeln weiter einzuhalten. Die Gefahr durch das Coronavirus sei nicht gebannt.

Vom Innenministerium in Nordrhein-Westfalen gab es bereits vor gut einer Woche solche Meldungen: Waren in den ersten Wochen der Corona-Auflagen 2000 bis 2500 Ordnungswidrigkeiten pro Woche im bevölkerungsreichsten Bundesland registriert worden, sank ihre Zahl auf zuletzt gut 300.

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+++ 6:03 Uhr: Erster Sonderflug mit 200 gestrandeten Deutschen in China gelandet +++

Mit einem ersten Sonderflug sind rund 200 in China tätige Vertreter der deutschen Wirtschaft oder Angehörige, die durch die Corona-Pandemie in Deutschland feststeckten, am Samstag in Tianjin gelandet. In der nordchinesischen Metropole müssen die meisten Heimkehrer – je nach Zielort in China – zwei Wochen in Quarantäne, bevor sie weiterreisen können. Der Lufthansa-Charterflug war von der deutschen Handelskammer in China in Zusammenarbeit mit der Botschaft und der chinesischen Seite organisiert worden.

+++ 0.45 Uhr: Bundesregierung und EU-Kommission einigen sich bei Lufthansa-Rettung +++

Die Bundesregierung und die EU-Kommission haben sich in den Verhandlungen über das milliardenschwere staatliche Rettungspaket für die Lufthansa geeinigt. Mit der Sache vertraute Personen bestätigten AFP in der Nacht einen Bericht des „Handelsblatts“, wonach die Lufthansa jeweils vier Flugzeuge in Frankfurt und München abgeben soll.

Wie die Lufthansa in der Nacht zum Samstag mitteilte, stimmte der Vorstand den Auflagen am Freitag bereits zu. Demnach soll die Fluggesellschaft die Maschinen mitsamt der dazugehörigen 24 Start- und Landerechte an Wettbewerber abgeben. Dem Unternehmen zufolge sollen die so genannten Slots im Rahmen eines Bieterverfahrens vergeben werden. In Kürze sei eine außerordentliche Hauptversammlung geplant, um die Zustimmung der der Aktionäre einzuholen.

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