RKI meldet 3088 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt leicht

Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie: 6164 Neuinfektionen – die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 64,2. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich für 2G-Verschärfungen ausgesprochen. Alle aktuellen News zur Corona-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

News zu Corona in Deutschland vom 4. Oktober

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RKI meldet 3088 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt leicht

Montag, 04. Oktober, 06.09 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 64,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,2 gelegen, vor einer Woche bei 61,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3088 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3022 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden sieben Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es zehn Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 255 388 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,65 an. Der Vergleichswert der Vorwoche ist geringfügig niedriger. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 032 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 793.

Sein Engagement für eine bessere Pflege kostete Ricardo Lange den Job

12.42 Uhr: In der Corona-Pandemie ist der Intensivpfleger Ricardo Lange deutschlandweit berühmt geworden. Immer wieder kritisierte Lange Missstände im Pflegesystem.

Kay Nietfeld/dpa Intensivpfleger Ricardo Lange spricht über seine Arbeot während der Corona-Pandemie.  

Diese Kritik hat Lange nun offenbar seinen Job gekostet. "Bisher haben sich die negativen Auswirkungen meiner Bemühungen für eine bessere Patientenversorgung auf Beleidigungen beschränkt. Nun darf ich in einer Klinik nicht mehr arbeiten, weil ich mich zu medienwirksam für die Pflege einsetze", schrieb Lange am Samstag auf Twitter. Auf Nachfrage sei ihm auch der Grund mitgeteilt worden: "Aufgrund meiner medialen Präsenz, wurde mir gesagt."

 

Lange arbeitet in einer Leiharbeitsfirma, die ihn an Kliniken vermittelt. Eine dieser Kliniken – deren Namen Lange aus "Fairness" nicht nennt – habe ihn nun aber "nach jahrelanger Zusammenarbeit" gesperrt. "Ich bin enttäuscht", schrieb Lange weiter auf Twitter.

Während der Corona-Pandemie hatte der Intensivpfleger immer wieder Missstände in der Pflege angeprangert und auch etwa einen gemeinsamen Auftritt mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Bundespressekonferenz gehabt.

Lufthansa spricht sich für Impfpflicht für Flugpersonal aus

07.17 Uhr: Die Deutsche Lufthansa hat sich für eine Corona-Impfpflicht für Flugpersonal in Deutschland ausgesprochen. „Als weltweit operierende Airline befürworten wir eine verpflichtende Impfung für unsere Crews und brauchen darüber hinaus eine Möglichkeit zur Erfassung der Impfdaten“, sagte Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser der "Bild am Sonntag". Die Lufthansa-Tochter Swiss hat in der Schweiz gerade erst ungeimpftem Flugpersonal mit der Kündigung gedroht.

Als Begründung teilte die Lufthansa mit, dass mit Hongkong gerade das erste internationale Flugziel eine Impfung für Piloten und Flugbegleiter vorschreibe. Der Konzern rechne damit, dass Kanada und die USA bald ähnliche Regelungen erlassen werden. „Bei den Hongkong-Crews müssen die Mitarbeiter vor Abflug allgemein angeben, ob sie die Einreisebestimmungen erfüllen. Dazu gehört in Hongkong eben auch die Corona-Impfung“, so ein Lufthansa-Sprecher.

RKI: 6164 Neuinfektionen – neun weitere Todesfälle

Sonntag, 3. Oktober, 07.15 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag leicht gefallen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 64,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,4 gelegen, vor einer Woche bei 61,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6164 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7774 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden neun Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.252.300 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,65 an. Der Vergleichswert der Vorwoche ist geringfügig niedriger. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.024.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.786.

Lauterbach für 2G-Verschärfung: „Mischung Geimpfter und Ungeimpfter ist nicht sicher“

21.42 Uhr: In vielen Bereichen gilt in Deutschland die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Doch SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach stuft die Mischung Geimpfter und Ungeimpfter als „nicht sicher“ ein. Er fordert, „wenn wir besser leben wollen“, mehr 2G – also geimpft oder genesen.

imago images/Political-Moments  

Warum, erklärt er dem Nachrichtensender „ntv“ am Samstag: Geimpfte könnten sich zwar auch infizieren, „aber wenn sie untereinander sind, erkrankt niemand schwer“. Die 2G-Regel würde es Geimpften erlauben, „sich relativ normal in den Innenräumen zu bewegen.“ Das sei bei der 3G-Regel nicht der Fall. Denn wenn sich Ungeimpfte unter Geimpfte mischen würden, so bestehe die Gefahr „sehr schwer zu erkranken.“

Rumänien und Litauen ab Sonntag Corona-Hochrisikogebiete

17.30 Uhr: Die EU-Länder Rumänien und Litauen gelten von diesem Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und von dort einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher ist Slowenien der einzige Mitgliedstaat der Europäischen Union, der vollständig als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste. Neben Rumänien und Litauen kommen am Sonntag auch Belarus und El Salvador in Lateinamerika hinzu, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitgeteilt hatte. Gestrichen wird lediglich Mosambik in Südostafrika.

Wunder-Pille gegen Corona? Medikament soll Risiko für schweren Verlauf drastisch senken

10.08 Uhr: Ein neues Corona-Medikament des US-Pharmakonzerns Merck reduziert bei Risiko-Patienten einer klinischen Studie zufolge deutlich die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe.

Man wolle sich so schnell wie möglich um den Einsatz in den USA bemühen und auch entsprechende Anträge bei Behörden weltweit stellen, teilte der auch unter dem Namen MSD bekannte Konzern am Freitag mit. Die Arznei wird als Pille verabreicht. Getty Images/iStockphoto/Tirebolux Je mehr Menschen geimpft sind, desto höhere Corona-Inzidenzen ließen sich verkraften, sagen Experten.

In der Studie hätten Corona-Patienten mit milden bis moderaten Symptomen, die mit einem Placebo behandelt wurden, in 14,1 Prozent der Fälle innerhalb von 29 Tagen ins Krankenhaus gemusst oder seien gestorben, erläuterte Merck. In der Patienten-Gruppe, die mit dem Medikament Molnupiravir behandelt wurde, seien es mit 7,3 Prozent nur etwa halb so viele gewesen.

Die Zahlen basieren auf einer Auswertung der Daten von 775 Corona-Patienten. Alle Probanden wiesen mindestens einen Risikofaktor auf, der einen schweren Verlauf wahrscheinlich macht. In der Testgruppe, die das Merck-Medikament erhielt, habe es im Studienzeitraum keine Todesfälle gegeben. Unterdessen seien acht Menschen gestorben, die das Placebo erhielten. Die Merck-Aktie sprang im vorbörslichen Handel am Freitag zeitweise um rund acht Prozent hoch.

In der EU gibt es mit Remdesivir erst ein offiziell zugelassenes Corona-Medikament. Einige andere werden aber dennoch schon eingesetzt, wie zum Beispiel Dexamethason und Antikörper-Mittel.

RKI: 8517 Neuinfektionen – 66 Todesfälle

Samstag, 2. Oktober, 07.07 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen liegt bei 64,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter meldete, wurden binnen eines Tages 8517 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 66 weitere Todesfälle registriert. 

Insgesamt starben damit in Deutschland seit Beginn der Pandemie 93.777 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKO bei 4.246.136, die Zahl der Genesenen bei 4.018.500.

Amtsärzte fordern 3G-Regel für alle Berufe mit Kundenkontakt

7.22 Uhr: Die deutschen Amtsärzte fordern angesichts des beginnenden Herbstes eine Ausweitung der 3G-Regel sowie von Corona-Informationspflichten auf alle Berufe mit Kundenkontakt. Notwendig sei, die 3G-Regel – geimpft, getestet oder genesen – flächendeckend für alle Bereiche mit Kundenkontakt einzuführen, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

Verbunden werden müsse dies mit einer Auskunftspflicht für die Beschäftigten oder einem Informationsrecht für Arbeitgeber. Es nutze wenig, wenn beispielsweise Restaurantgäste eine Impfung, Genesung oder einen negativen Corona-Test nachweisen müssten, "aber der Arbeitgeber sein Gaststättenpersonal nicht danach fragen darf", sagte Teichert. Dies könne dazu führen, "dass infizierte Servicekräfte von Gast zu Gast gehen und den Erreger weitertragen. Hier stimmt das System nicht".

Die Verbandschefin verwies auf Regelungen etwa im Lebensmittelrecht. Auch dort sehe der Infektionsschutz vor, dass Beschäftigte etwa mit Durchfallerkrankungen oder Hepatitis "beispielsweise nicht an der Wursttheke arbeiten dürfen und eine Infektion dem Arbeitgeber gemeldet werden muss". Bei Corona gebe es solche Regeln nicht. Das sei höchst widersprüchlich, daher müsse "nachgebessert werden", verlangte die Verbandschefin.

RKI registriert 10.118 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt weiter

1. Oktober, 6.11 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag erneut etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 64,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 63,0 gelegen, vor einer Woche bei 62,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.118 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 9727 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.237.619 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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