Die Coronavirus-Pandemie hält Deutschland weiter fest im Griff. Das Niveau der Neuinfektionen und der Todesfälle bleibt erschreckend hoch – trotz Impfstart. Auch weltweit werden die Coronaregeln härter. Alles Wichtige zur Coronavirus-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.
Top-News zur Coronavirus-Pandemie am 30. Dezember
- Erstmals mehr als 1.000 Tote in Deutschland an einem Tag (21.15 Uhr)
- Spahn stellt klar: Beschränkungen werden "ohne Zweifel" verlängert (20.31 Uhr)
- Wegen Coronavirus: Peking riegelt zehn Stadtteile ab (15.03 Uhr)
Corona im Überblick:
- Die Zahlen aus Deutschland: 11.620 Neuinfektionen am Montag, 537 Todesfälle
- Live-Karte zum Coronavirus und Radar mit Zahlen und Fakten
- News, Service und Ideen zur Pandemie finden Sie auf unserem Überblicksportal
Sachsen verschärft Regeln bei Einreise aus Risikogebieten
Mittwoch, 30. Dezember, 06.03 Uhr: Sachsen bleibt Corona-Hotspot in Deutschland und erweitert die Pflichten bei der Einreise aus ausländischen Risikogebieten.
Betroffene müssen sich ab Donnerstag nicht nur wie bisher in häusliche Quarantäne begeben, sondern auch unverzüglich ein Testergebnis beim Gesundheitsamt vorlegen, wie das Gesundheitsministerin am Dienstag in Dresden mitteilte. Der Test darf bei der Einreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Er kann aber auch bei der Einreise absolviert oder bis zu 48 Stunden danach nachgeholt werden. Die Quarantäne nach der Einreise aus einem Risikogebiet beträgt zehn Tage. dpa/Sven Hoppe/dpa/Symbolbild Ein medizinischer Mitarbeiter hält in einem Testzentrum ein Teströhrchen in der Hand.
Das Testen aller Einreisenden soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden, hieß es. Die Kosten müssen die Betroffenen selbst tragen. Grenzpendler und Grenzgänger, die aus Sachsen in die Nachbarländer oder umgekehrt einreisen, um zu arbeiten, einer Ausbildung nachzugehen oder um zu studieren, müssen sich regelmäßig und auf eigene Kosten testen lassen, mindestens zweimal wöchentlich. Diese Regelung gilt ab dem 11. Januar.
Köpping erschien nach einer Beratung mit dem Städte- und Gemeindetag mit zweistündiger Verspätung zur Online-Pressekonferenz. Von einer Entspannung der Corona-Lage könne keine Rede sein, die Infektionszahlen und die Zahl der Toten seien viel zu hoch, sagte sie. Man wisse erst in wenigen Tagen, ob die getroffenen Maßnahmen Wirkung erzielt haben. Sie hoffe, dass sich der Trend durch die Weihnachtsfeiertage nicht wieder verschlechtert: "Ich persönlich denke, dass wir nach dem 10. Januar noch keine Lockerung verkünden können."
Erstmals mehr als 1000 Coronavirus-Tote in Deutschland an einem Tag
21.15 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland nach den Weihnachtsfeiertagen wieder stark angestiegen. Von Montag auf Dienstag haben die 16 Bundesländer in Summe 17.048 Neuinfektionen gemeldet (Stand: 29.12., 20.45 Uhr), am Tag zuvor waren es 11.620. Die Zahl der Todesfälle hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Insgesamt wurden nach Berechnungen von FOCUS Online 1053 neue Todesfälle verzeichnet, fast doppelt so viele wie am Vortag (537). Demnach steht Deutschland nun bei insgesamt 31.587 Todesopfern der Pandemie. Marcel Kusch/dpa Ein Mann spaziert abends über die menschenleere Kö in Düsseldorf
Wieso ist die Zahl der Todesopfer so sprunghaft angestiegen? Die Zahlen legen den Schluss nahe, dass die zuständigen Landes- und Gesundheitsämter am gestrigen Montag viele Fälle nachmeldeten, die sich über die Weihnachtsfeiertage ereignet hatten. An den Feiertagen selbst waren die Zahlen nämlich viel niedriger als in den Tagen zuvor. Nun muss der Rückstand an Meldeverzögerungen erst wieder aufgeholt werden – wodurch aber auch die Zahlen von mehreren zurückliegenden Tagen in den heutigen Dienstag einfließen.
Viele Bundesländer, etwa Niedersachsen, haben für den Dienstag doppelt so viele Neuinfektionen gemeldet wie noch für den Montag. Das markanteste Beispiel ist Thüringen: Dort wurden am Montag nur acht Todesopfer gemeldet, am heutigen Dienstag aber plötzlich 71. Das verzerrt die Zahlenbasis für einzelne Tage.
Der sogenannte R-Wert sinkt weiter stark und liegt nun nur noch bei 0,54 – so niedrig wie noch nie seit seiner ersten Erfassung im März. Das heißt, 100 infizierte Menschen stecken statistisch derzeit 54 weitere an. Am Tag zuvor lag der R-Wert noch bei 0.72. Auch hier ist aber unklar, wie sehr die verzögerten Meldungen der Neuinfektionen den R-Wert beeinflussen. Der Vier-Tages-R-Wert spiegelt nämlich nicht die Lage von gestern wider, sondern die der letzten vier Tage – worin auch noch die Weihnachtstage eingerechnet sind.
Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.
- Baden-Württemberg: 234.481 (+2812), 4694 Todesfälle (+108)
- Bayern: 315.320 (+2335), 6443 Todesfälle (+177)
- Berlin: 95.740 (+1287), 1213 Todesfälle (+41)
- Brandenburg: 43.203 (+846), 998 Todesfälle (+60)
- Bremen: 13.423 (+156), 191 Todesfälle (+5)
- Hamburg: 35.951 (+462), 509 Todesfälle (+11)
- Hessen: 132.204 (+400), 2582 Todesfälle (+71)
- Mecklenburg-Vorpommern: 11.639 (+459), 161 Todesfälle (+9)
- Niedersachsen: 104.262 (+837), 1884 Todesfälle (+80)
- Nordrhein-Westfalen: 382.998 (+2524), 6226 Todesfälle (+161)
- Rheinland-Pfalz: 70.725 (727), 1378 Todesfälle (+50)
- Saarland: 19.848 (+295), 456 Todesfälle (+9)
- Sachsen: 128.282 (+2309), 2963 Todesfälle (+152)
- Sachsen-Anhalt: 28.613 (+572), 571 Todesfälle (+31)
- Schleswig-Holstein: 24.316 (+544), 411 Todesfälle (+17)
- Thüringen: 39.583 (+483), 907 Todesfälle (+71)
Gesamt (Stand 29.12., 20.45 Uhr): 1.680.588 (+17.048), 31.587 Todesfälle (+1053)
Vortag (Stand 28.12., 20.10 Uhr): 1.663.540 (+11.620), 30.534 Todesfälle (+537)
Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.
Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund ca. 1.277.900 (+22.100)
Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei: 371.101 (Vortag: 377.306)
Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand: 29.12.): 0,54 (Gestern: 0,71)
Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 5649 (+52)
Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 3071 (+54)
Spahn stellt klar: Beschränkungen werden "ohne Zweifel" verlängert
20.31 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stimmt die Bevölkerung darauf ein, dass die umfassenden staatlichen Corona-Beschränkungen auch nach Ablauf der Frist am 10. Januar zumindest teilweise verlängert werden. Bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland "bei weitem noch nicht da, wo wir hin müssen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in den ARD-"Tagesthemen" laut Vorabmeldung. Deshalb werde es nach dem 10. Januar "ohne Zweifel Maßnahmen geben". In welchem Umfang, müsten dann Anfang Januar Bund und Länder entscheiden. Es sei aber absehbar, dass die Zahlen bis dahin nicht so niedrig seien, "dass wir einfach in den Vorlockdown-Modus zurück können", sagte er.
Zu den Problemen bei der Terminvergabe für die Corona-Impfung sagte Spahn, zu Beginn ließen sich Wartezeiten in den Telefonleitungen leider nicht vermeiden. Er könne nur um Verständnis und Geduld bitten. Da jedes Bundesland ein anderes System habe, herrsche "etwas förderales Durcheinander".
Spahn trat erneut dem Eindruck entgegen, der Rest der Welt habe ganz viel Impfstoff und Deutschland habe keinen. "Wir beginnen alle unter den Bedingungen der Knappheit." dpa/Michele Tantussi/Reuters/Pool/dpa Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nimmt seinen Mundschutz ab.
Schweden-Präsident ignoriert eigene Coronavirus-Warnung
19.11 Uhr: Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven hat mit einem Besuch in einem Einkaufszentrum für Schlagzeilen gesorgt. Trotz des Appells seiner Regierung, wegen der Corona-Pandemie auf den Besuch solcher Orte zu verzichten, war der Regierungschef kurz vor Weihnachten selbst in einer Mall, wie am Dienstag bekannt wurde. Die Tageszeitung Expressen veröffentlichte Fotos, die Löfven am 20. Dezember im Gallerian-Einkaufszentrum in Stockholm zeigen.
Zwei Tage zuvor hatte Löfven die Bürger aufgefordert, überfüllte Einkaufszentren in der Vorweihnachtszeit und in der Nachweihnachtszeit zu meiden. "Ich hoffe und glaube, dass die Menschen erkennen, dass dies ernst ist", hatte Löfven damals auf einer Pressekonferenz gesagt.
Ein Sprecher von Löfven erklärte am Dienstag, der Ministerpräsident habe das Einkaufszentrum besucht, "um einen Artikel abzuholen, den er zuvor abgegeben hatte". Der Besuch sei sorgfältig geplant gewesen, und Löfven habe die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde und seine eigenen beachtet, Menschenansammlungen zu vermeiden. "Ich kann keine weiteren Details nennen", schrieb Pressesprecher Mikael Lindstrom in einer E-Mail an die Deutsche Presse-Agentur.
Am Wochenende war Justizminister Morgan Johansson wegen eines Besuchs in einem Einkaufszentrum in der südschwedischen Lund am 26. Dezember in die Kritik geraten. In dem Land mit 10,3 Millionen Einwohnern gab es bisher etwa 428.000 Infektionen und 8.484 Todesfälle durch das Virus. dpa Stefan Löfven, Ministerpräsident von Schweden
Hamburgs Schüler bleiben nach Ferien länger zu Hause
18.09 Uhr: Die meisten Hamburger Schüler bleiben nach den Weihnachtsferien länger zu Hause. Die Anwesenheitspflicht in den Hamburger Schulen wird wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 17. Januar aufgehoben. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Damit gelte weiterhin ein eingeschränkter Schulbetrieb. Bisher galt die Regel bis zum 10. Januar.
Darüber hinaus geht der Senat davon aus, dass auch in den letzten beiden Januarwochen kein regulärer Präsenzunterricht in allen Klassenstufen stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung darüber werde der Senat nach Abstimmung mit den anderen Bundesländern sowie unter Berücksichtigung der Infektionslage im Januar treffen.
Coronavirus-Mutation in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen
17.21 Uhr: Die britische Mutation des Coronavirus ist nun auch nachweislich in Nordrhein-Westfalen angekommen. "Das Landeszentrum Gesundheit ist gestern Nachmittag vom RKI telefonisch darüber informiert worden, dass die aus Großbritannien bekannte Mutation des Coronavirus bei einer Person aus dem Kreis Viersen und damit erstmals auch in NRW nachgewiesen worden ist", teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Dienstag auf Anfrage mit. Das örtliche Gesundheitsamt gehe dem Fall mit der neuen Zusatzinformation nun weiter nach. Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet.
In den vergangenen Tagen war die mutierte Coronavirus-Variante B.1.1.7 auch schon bei Patienten in Baden-Württemberg und Niedersachsen nachgewiesen worden. Sie ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern deutlich ansteckender als die bisher bekannte Version.
Laschet sieht "wenig Raum" für Ende des Lockdowns nach dem 10. Januar
16.29 Uhr: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sieht derzeit "wenig Raum", dass der Lockdown im Januar beendet werden kann. Gesundheitsämter und Testlabore würden über die Feiertage nur bedingt arbeiten, sagte Laschet am Dienstag im ARD-Mittagsmagazin. Darum würde das Corona-Infektionsgeschehen im Moment nicht vollständig abgebildet.
Ähnlich wie Laschet äußerten sich zuvor schon die Regierungschefs von Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen. Am 5. Januar wollen die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammenkommen, um darüber zu beraten, ob die Corona-Schutzmaßnahmen über den 10. Januar hinaus verlängert werden sollen. In Deutschland ist seit dem 16. Dezember ein verschärfter Lockdown in Kraft. dpa/Henning Kaiser/dpa Pool/dpabild Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, spricht.
Spahn gibt Gehälter-Garantie für Kliniken ab
16.07 Uhr: Angesichts der finanziellen Not vieler Krankenhäuser hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Garantie für die Weiterzahlung von Gehältern ausgesprochen. "Wir wollen und werden die Liquidität der Krankenhäuser in der Krise sichern – darauf können sich die Beschäftigten verlassen", sagte Spahn den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Mittwoch. Zuvor hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) gewarnt, dass viele Kliniken bald die Gehälter nicht mehr zahlen könnten.
Laut dem neuen Krankenhaus-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts ist ein großer Teil der Häuser in der Coronapandemie in Geldnot geraten – unter anderem, weil geplante Operationen verschoben werden mussten. dpa/Michele Tantussi/Reuters/Pool/dpa Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nimmt seinen Mundschutz ab.
Wegen Coronavirus: Peking riegelt zehn Stadtteile ab
15.03 Uhr: Peking hat am Dienstag insgesamt zehn Bereiche im nordöstlichen Distrikt Shunyi abgeriegelt. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Damit verhängte Chinas Hauptstadt den ersten Lockdown seit dem Corona-Ausbruch in den Monaten Juni und Juli.
In der Metropole gibt 16 gemeldete Infektionen und drei asymptomatische Fälle seit dem 18. Dezember, die meisten davon in Shunyi. Trotz der moderaten Fallzahl haben die Kommunalbehörden die Schritte zur Eindämmung des Coronavirus verstärkt, das in bisher drei Distrikten aufgetreten ist, in denen Hunderttausende Einwohner getestet wurden.
"Die COVID-Prävention und die Kontrollbemühungen der Hauptstadt müssen in den Notfallmodus geschaltet werden", sagte ein Sprecher der Stadt auf einer Pressekonferenz. Ju Huanzong
Polizei beendet illegale Geburtstagsfeier in Weimar
14.20 Uhr: Eine wegen der Corona-Eindämmungsmaßnahmen illegale Geburtstagsfeier mit sieben Teilnehmern hat die Polizei in Weimar beendet. Die Beamten hatten am Montag einen Hinweis auf die Party in einer Gartenanlage im Ortsteil Legefeld bekommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Vor Ort trafen sie auf die Feiernden im Alter zwischen 13 und 31 Jahren. Die Beteiligten erwarten nicht nur Verfahren wegen des Verstoßes gegen die geltende Corona-Verordnung, sondern zum Teil auch Anzeigen wegen Beleidigung der eingesetzten Beamten. Einer der Anwesenden muss sich zudem wegen des Besitzes von Drogen verantworten. Bis auf den Gartenbesitzer erhielten alle Personen einen Platzverweis und mussten den Garten verlassen oder von ihren Eltern abgeholt werden.
Thüringer Kreis ruft Katastrophenfall aus
14.18 Uhr: Der Thüringer Landkreis Sonneberg hat am Dienstag pandemiebedingt den Katastrophenfall ausgerufen. Hauptgrund sei die angespannte Lage in mehreren Pflege- und Betreuungseinrichtungen, dem Rettungswesen sowie den örtlichen Krankenhäusern, erklärte Landrat Hans-Peter Schmitz (parteilos). All das ergebe sich aus Personalengpässen, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen seien.
"Nach sorgfältiger Prüfung haben wir uns entschlossen, den Katastrophenfall auszurufen, um das Leben und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen", sagte Schmitz. Es gehe vor allem darum, einen rechtlichen Rahmen für den Einsatz von ehrenamtlichen Kräften zu schaffen, "um die Bewältigung der diffusen pandemischen Lage in wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge zu gewährleisten".
Spahn gibt Gehälter-Garantie für Beschäftigte in Krankenhäusern
13.45 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine Gehälter-Garantie für die Beschäftigten in Krankenhäusern abgegeben. „Bund und Länder stehen gemeinsam in der Verantwortung. Wir wollen und werden die Liquidität der Krankenhäuser in der Krise sichern. Darauf können sich die Beschäftigten verlassen“, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Bund und Länder werden Anfang Januar über weitere notwendige Maßnahmen beraten, kündigte Bundesgesundheitsministerium in der Debatte um die Finanzknappheit der Kliniken an.
Das Ministerium verwies zudem auf die seit Beginn der Pandemie bestehende finanzielle Unterstützung für Krankenhäuser, die Intensivbetten für Covid-Patienten freihalte. Da sich in Deutschland momentan sehr viele Menschen mit SARS-CoV-2 infizierten, habe man diese Unterstützungsmöglichkeiten kürzlich noch einmal erweitert, erklärte eine Ministeriumssprecherin gegenüber dem RND. Zudem würden Corona-bedingte Mindereinnahmen krankenhausindividuell ermittelt und ausgeglichen.
Coronavirus in Deutschland: Lauterbach gegen Präsenzunterricht ab 10. Januar
13.20 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich gegen eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nach dem 10. Januar ausgesprochen. "Nach dem Lockdown darf es keine Rückkehr zum regulären Präsenzunterricht geben. Maske, Lüften plus 30 Kinder geht nicht, ansonsten droht wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post".
Bloggerin nach Wuhan-Bericht inhaftiert – EU fordert Freilassung
12.03 Uhr: Die Europäische Union hat die Freilassung der inhaftierten chinesischen Bloggerin Zhang Zhan verlangt. "Die EU fordert die sofortige Freilassung von Frau Zhang Zhan", erklärte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell am Dienstag in Brüssel. Ein Gericht in Shanghai hatte Zhang am Montag wegen ihrer Berichterstattung über den anfänglichen Umgang der Behörden in Wuhan mit der Corona-Pandemie zu vier Jahren Haft verurteilt.
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