Geführte Herz-Meditation: In zehn Minuten zu mehr Ruhe und Selbstliebe

Wenn der Alltagsstress mal wieder zu viel wird und der Himmel grauer als sonst erscheint, wird es Zeit, den Kopf freizubekommen und wieder zu sich selbst zu finden. 

Regelmäßiges Meditieren kann dir helfen, in dich hineinzuhorchen, die Verbindung zu deinem Inneren zu verbessern und dich so für die Hürden des Alltags zu wappnen.
 

Mit Herz-Meditationen Selbstliebe finden

Sogenannte Herz-Meditationen eignen sich dabei besonders gut, um zu Friede, Mitgefühl und bedingungsloser Selbstliebe zu finden. 

Du weißt nicht so recht, wie du beginnen sollst? Kein Problem. Fitness-Trainerin LeaLight leitet ich sanft durch diese zehnminütige Meditation. Du kannst also ganz entspannt deine Augen schließen und ihren Anweisungen folgen. 

Damit Seele und Körper nachhaltig von der Meditation profitieren, solltest du diese zu einer regelmäßigen Routine machen. Starte oder ende den Tag damit, dass du dir diese Minuten schenkst und dich nur auf dich konzentrierst. 
 

 

Ziehe dir etwas Warmes, Bequemes an, sodass dir in den nächsten Minuten nicht zu kalt wird, finde dich im aufrechten Scheindersitz oder liegend auf einer bequemen Unterlage ein und schließe deine Augen. 
 

Atme dich ins Hier und Jetzt

Bei den meisten Meditationen steht eine tiefe und gleichmäßige Bauchatmung im Vordergrund – so auch bei dieser. „Atme erst einmal ganz entspannt ein und aus, ohne irgendwelchen Regeln zu folgen“, erklärt Lea sanft. 

Versuche, tief in den Bauch zu atmen, sodass sich deine Bauchdecke nach außen wölbt – so gelangt mehr Sauerstoff in deinen Körper. Dabei kannst du auch eine Hand auf deinem Bauch platzieren. Atme durch die Nase ein und kontrolliert durch den Mund wieder aus. 

„Versuche jetzt einmal, zu fühlen, was da gerade los ist in deinem Körper. Wie geht’s dir, was sagt dein Herzschlag? Wir versuchen, uns zu fühlen, uns zu sehen, ohne großartig zu beurteilen.“

Diese von Lea angeleitete Atmung hilft dir, dich auf den Moment zu konzentrieren, lässt den Stress des Alltags in den Hintergrund treten und verhilft dir so zu mehr Ruhe. 

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Die Liebe verinnerlichen

Ein zentraler Punkt von Herz-Meditationen ist die Liebe. Vorrangig geht es darum, dir diese selbst entgegenzubringen. Doch das ist nur ein Teil dieses spirituellen Konstruktes.

Denn durch das Verinnerlichen der Selbstliebe und der Zufriedenheit mit dir selbst, fällt es dir im Allgemeinen leichter, anderen Lebewesen mit einer ähnlich positiven Energie zu begegnen. 

„Vielleicht hat das Herz oder die Liebe für dich eine ganz besondere Farbe. Und diese Farbe stellst du dir bei jeder Einatmung vor“, erklärt Lea. „Atme diese wunderschöne Farbe ein und schicke es direkt in dein Herz.“
 

Mit dem Mantra Liebe geben

Gesprochende oder im stillen wiederholte Mantras können während einer Meditation helfen, die positiven Gedanken zu manifestieren. Als letzten Abschnitt in dieser Meditation hat Lea deshalb ein solches Mantra eingebaut.

„Mit jeder Einatmung atmen wir das Wort ‚Liebe‘ ein und mit jeder Ausatmung sagen wir das Wort ‚geben'“, leitet Lea an. „Wir schicken die Liebe quasi in unseren Körper und wir geben die Liebe raus in den Kosmos.“

Nachdem du diese schönen Gedanken während der tiefen Atmenzüge verinnerlicht hast, führe deine Hände vor dem Herz zusammen, verbeuge dich vor dir selbst und danke dir für diese Minuten.

„Sprich dir ein ganz großes Dankeschön aus, dass du dir Zeit für dich genommen hast. Dass du für das Allerwichtigste gearbeitet hast, was du besitzt – für deinen Körper, deine Gesundheit und die Liebe, die du in dir trägst.“

Dann wird es Zeit, langsam wieder in deine Umgebung zurückzufinden – die positive Energie nimmst du dabei mit in deinen Alltag. 

Cornelia Bertram

*Der Beitrag „Geführte Herz-Meditation: In zehn Minuten zu mehr Ruhe und Selbstliebe“ wird veröffentlicht von FitForFun. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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