Laut Expertin: Darum ist Kaffee nach dem Aufstehen keine gute Idee

Vor der ersten dampfenden Tasse Kaffee des Tages geht für viele Menschen körperlich und geistig überhaupt nichts.

Der erste morgendliche Gang führt die meisten daher zunächst einmal in die Küche, wo bereits der ersehnte Koffeinkick wartet.

Innere Unruhe und Rastlosigkeit

Sich direkt nach dem Aufstehen mit einem starken Kaffee aufputschen zu wollen, ist allerdings keine so gute Idee.

Ernährungswissenschaftlerin und Autorin Laura Cipullo gab gegenüber CNBC zu bedenken, dass Kaffee direkt nach dem Aufstehen zu innerer Unruhe und Hibbeligkeit führen kann.

Wer sich auf den schwarzen Bohnentrank verlasse, sollte nach dem Aufwachen lieber ein paar Stunden warten, bevor zur Tasse gegriffen wird.

Zusammenspiel von Cortisol und Koffein

Der Grund dafür ist simpel: Denn direkt nach dem Aufwachen wird der Körper vom Stresshormon Cortisol durchströmt. Durch dieses fühlt man sich sowieso unruhig.

Fügt man diesem Körpergefühl zusätzlich Koffein hinzu, wird dieser Zustand noch weiter verstärkt. Zudem ist es möglich, dass man später am Tag in ein Tief rutscht, wodurch man sich müde und träge fühlt.

„Kaffee sollte getrunken werden, wenn der Körper weniger Cortisol produziert, also rund drei bis vier Stunden nach dem Aufwachen“, erklärt Cipullo.

Der morgendliche Kaffee sollte daher lieber später am Morgen getrunken werden. Zwischen neun und elf Uhr morgens sei eine optimale Uhrzeit.

In der Bildergalerie: Wach ohne Kaffee: Das sind die besten Alternativen

Ab dem Nachmittag lieber verzichten

Unabhängig davon, wann man seinen morgendlichen Energieschub zu sich nimmt – abends sollte Koffein jeglicher Form tabu sein.

Denn obwohl die Wirkung ihren Höhepunkt bereits 30 bis 60 Minuten nach dem Verzehr hat, bleibt der Stoff deutlich länger im Körper und kann einen bis zu sechs Stunden lang wach halten.

Ab dem Nachmittag sollte daher auf Kaffee und Co. verzichtet werden.

Wer empfindlich auf hohe Dosen Koffein reagiert oder den Geschmack von Kaffee schlichtweg nicht mag, kann zudem auf gesunde Alternativen wie Grüntee umsteigen – und dabei ganz nebenbei von weiteren Vorteilen profitieren.

Cornelia Bertram

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