Schluss mit Frösteln: Das hilft bei einer kalten Nase

Eine kalte Nase ist zur dunklen Jahreszeit nicht ungewöhnlich.

Dazu kommt oft noch eine schlechtere Durchblutung.

Der Grund dafür ist, dass das Blut von den Extremitäten, also vor allem Händen und Füßen – aber eben auch der Nasenspitze – abgezogen wird, um ein potentiell gefährliches Absinken der Temperatur in der Körpermitte zu verhindern.

Kalte Nase im Winter

Die kalte Nasenspitze tritt deshalb meist im Winter auf, wenn man ohnehin friert. Frauen leider mehr unter Kälte (und kalten Nasen) als Männer.

Dafür sorgt der wechselhafte Östrogenspiegel, der auch bei der Temperaturregulierung mitspielt. Außerdem ist das Unterfettgewebe von Frauen dünner, wodurch es schneller auskühlt, wenn die Durchblutung nachlässt.

Neben winterlichen Temperaturen können aber auch allgemeine Durchblutungsstörungen, Stress oder ein niedriger Blutdruck die Nase erkalten lassen. In allen Fällen gilt: Wird das Blut woanders im Körper dringender benötigt als in der Nasenspitze, wird‘s dort kalt.

Wenn man unter Stress steht und der Körper dies als Gefahrensituation wahrnimmt, bereitet er sich so auf Kampf oder Flucht vor – ein Relikt aus der Vergangenheit, das uns bis heute erhalten geblieben ist.

Bildergalerie: Erkältung vermeiden: 25 Tipps für die kalte Jahreszeit

Was tun gegen eine kalte Nase?

Diese Tipps können bei einer kalten Nasen helfen:

Aufwärmen

Und das von außen und innen. Kleidung sollte am besten nach dem sogenannten Zwiebelprinzip angezogen werden, man sollte sie auch schnell wieder ausziehen können, wenn es zu warm wird. Innerlich helfen warme Getränke wie Ingwertee.

Wer nach einem langen Winterspaziergang friert, den bringen eine Wolldecke oder Wärmflasche auch wieder auf die richtige Betriebstemperatur.

Stress reduzieren

Den Terminkalender etwas zu entrümpeln und sich auch mal Ruhephasen zu gönnen, auf ausreichend Schlaf zu achten und Entspannungsübungen zu machen, kann helfen, den Körper weniger extrem auf Stress reagieren zu lassen.

Wie wäre es mit einer Yoga-Einheit am morgen, um entspannt in den Tag zu starten?

Durchblutung verbessern

Sauna, Wechselduschen und auch scharfes Essen regen die Durchblutung insgesamt an. Sind Durchblutungsprobleme und niedriger Blutdruck ausgeprägter, sollte man einen Arzt konsultieren.

Kalte Nase und Erkältung

Tatsächlich treten beide zusammen auf – allerdings ist die kalte Nase eher der Auslöser als das Symptom. Eine kalte Nase verfügt über eine schlechtere Immunabwehr, weil die Schleimhautzellen nicht so gut funktionieren.

Darum sollte man im Winter darauf achten, sich warm genug anzuziehen und mit einer Mütze auch den Kopf warmzuhalten. Bei extrem kaltem Wind kann man die Nase ruhig mit dem Schal einwickeln.

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